Die kleinste wirtschaftliche Einheit…

Heinz Mauch am 29. Oktober 2009 um 16:10

…ist der Mensch.

Ob angestellt oder selbständig, der Mensch ist nicht nur Wirtschaftsobjekt (Kunde, Zielgruppe) er ist vor allem Wirtschaftssubjekt. Das heisst, der Mensch verhält sich grundsätzlich so, dass es ihm nützt. Dieser Nutzen kann oberflächlich und vordergründig sein (Konsum, statusorientiert); er kann aber auch verdeckt und äusserst komplex sein (Engagement in Organisationen, Weltanschauung). In der Art zu Leben ist der Mensch grundlegend auf Vorgaben angewiesen. Ohne die entsprechenden materiellen und immateriellen Zuwendungen wird der neugeborene Mensch nicht lebensfähig.

marktwärts definiert den Menschen als Unternehmen, als entwicklungsfähige Organisation. Ob der Mensch die Optionen, die sich mit seiner Eigenart verbinden, wahrnimmt oder nicht, ist von vielen Faktoren abhängig. (Herkunft, Umfeld, Biografie).

Für marktwärts ist der Mensch dazu bestimmt, sein Leben zu führen. Das heisst, seine Verantwortung als Teil seiner Mitwelt wahrzunehmen. Diese “Lebensführung” ist ein lebenslanger Prozess, der auch mit der Pensionierung keineswegs aufhört.

marktwärts betrachtet alle Ebenen, mit denen sich der Mensch in seiner Lebensgestaltung auseinander setzen muss als Märkte. Ziel von marktwärts ist es, die Marktfähigkeit der Menschen zu trainieren und auf diese Weise die Lebensqualität zu steigern.

Das Herz schlägt, die Lunge atmet, das Hirn hirnt, der Magen verdaut, das ist Leben. Wer mehr will, muss bereit sein an sich zu arbeiten, muss bereit sein zu versagen, muss bereit sein zu lernen sein Leben lang. Wer so lebt, lebt marktwärts und manchmal sogar marktgerecht.

lernen

Heinz Mauch am 22. Oktober 2008 um 10:54

Focus St. Galler Tagblatt 21. Oktober 2008

“Lernen ist Beziehung” heisst es auf der ersten Seite zum “Focus-Bund”. Ein Lehrer erklärt, was in der Schule heute nicht optimal läuft. Wenn die Zeit für die Schülerinnen und Schüler immer mehr von administrativen Aufgaben ausgefüllt wird, wenn immer mehr Stoff in die Lehrpläne gequetscht wird, dann, so steht es geschrieben, kann die Schule ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen. Die Rückbesinnung auf die Elemente Lesen, Schreiben, Rechnen als tragende Elemente von Wissensbildung drängt sich auf.

Kommentar: Lernen ohne Beziehung gibt es nicht. Das gilt für jedes Lebensalter. Steht im Kindesalter die Beziehung zur Person, die das Wissen vermittelt, im Zentrum, so wird dieses Element später ergänzt um die Beziehung zum Thema, das mit dem gebotenen Wissen erschlossen wird. Doch auch dann bleibt die Person, welche dieses Wissen vermittelt zentral. Eine motivierte Primar- und Sekundarlehrkraft, ein motivierter Mittelschul- oder Berufsschullehrer, ein motivierter Dozent an der Hochschule, sie alle beeinflussen lernen. Und ganz am Anfang stehen die Eltern. Mit ihnen beginnt lernen. Erziehung und lernen sind dann deckungsgleich. Mit der Schule verschiebt sich der Akzent in Richtung Wissen. Immer noch bleibt der erzieherische Aspekt von lernen in den ersten Jahren wichtig. Eine Grundschule, die mit dem Lerngeschehen nicht erziehen will, verkennt die Bedingungen von Lernen.

Beziehungsloses Lernen schafft Müllhalden von Wissen und Menschen, die Mühe mit Beziehung haben. Ohne Beziehung entsteht keine Identifikation und ohne Identifikation keine Motivation. Unmotivierte Menschen lernen nicht gerne und übernehmen keine Verantwortung. Verantwortung ist ein Beziehungswort und Lernen ist ein Beziehungsgeschehen. So einfach ist das – oder?

Balance

Heinz Mauch am 22. Oktober 2008 um 10:23

Wir leben in einer Zeit, wo “systemische, kybernetische Sichtweisen” an Boden gewinnen. Das heisst, alle Elemente sind miteinander verbunden und beeinflussen sich. Der Umgang mit dem einzelnen Teil wirkt sich im Ganzen aus. Jedes Leben ist ein “kybernetisches System” das nach Ausgleich strebt. Wird der Ausgleich nicht erreicht, gibt es Regulative, die den Ausgleich schaffen sollen. Solche “Mechanismen” gibt es in jedem Leben. In der Lebens”führung” ist der bewusste Umgang mit ihnen entscheidend. Unser Körper und unser Geist verfügen “von Natur aus” über Werkzeuge, die den Ausgleich schaffen (Pulserhöhung, stärkerer Atem, Nervosität, Müdigkeit etc.. Das geschieht automatisch oder “unbewusst”. Auf der Ebene des Bewusstseins verschiebt sich das “Ausgleich schaffen” in den Bereich des”Handelns” und “Verhaltens” und wirkt so zurück auf “unbewusste” Vorgaben.

Diese Sichtweise ist uralt. Sogenannt “primitive” Gesellschaften basieren auf einem unmittelbaren Wissen, dass wir alle Teil von etwas “Umfassenderen” sind. “Religionen” sind Ausdruck dieses “Urwissens”. Im Verlauf der Menschheitsgeschichte hat sich viel Wissen zu diesem “Teil-nehmen”, Teil-sein”angesammelt. Basierend auf diesem Wissen haben sich Traditionen, Denkrichtungen und Kulturen entwickelt. Diese “Systeme” kennen ihren je eigenen Rhythmus. Wenn es ihnen nicht gelingt, sich auf veränderte Bedingungen einzustellen, verlieren sie an Einfluss und verschwinden mehr und mehr.

Life-Balance heisst, die Ausgangslage des “eigenen Systems” respektieren und lebenslang daran Arbeiten, dass dieses System aktions- und reaktionsfähig bleibt – in jeder Lebensphase. Im Austausch mit anderen Systemen (Mitmenschen) und dem Meta-System “Erde” geschieht der Lebensprozess. Dabei kann jede/jeder von den Erfahrungen anderer profitieren und immer wieder neue Aspekte entdecken, die dem “eigenen System” gut tun und ein gutes Lebensgefühl schaffen. Auch “altes Wissen” aus der Erfahrungs- und Reflektionsgeschichte der Menscheit gehört hier hin und trägt zur positiven Eigenentwicklung bei.

Balanciertes Leben zeichnet sich aus durch Lebensbejahung und Lernfreude, durch Offenheit und Neugierde, durch Selbstdisziplin und Humor. Lebens”führung” nach marktwärts meint nicht ein perfektes Leben, sondern ein bejahtes Leben, das auch mit Lust nein sagen kann.

marktwärts bietet

Heinz Mauch am 30. August 2008 um 12:22

marktwärts unterstützt KMUs in der Entwicklung und Umsetzung von Kommunikationsmassnahmen. Von der Erarbeitung der Grundlagen über die Strategie bis hin zu konkreten Massnahmen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Werbung ist marktwärts Ihr Partner für wirkungsvolle und zielgerichtete Kommunikation nach innen und aussen.

marktwärts übernimmt selbständig Teilbereiche innerhalb von Kommunikationsprojekten und fügt sich in bestehende Netzwerke ein. marktwärts selber verfügt im Bedarfsfall über ein Netzwerk von Spezialistinnen und Spezialisten für jeden Bereich der Kommunikation.

Das zweite Standbein von marktwärts sind Coachings unter dem Stichwort “Lebensführung” für den unternehmerischen Umgang mit Ihrem Leben.

Der Downloadbereich enthält Checklisten für die Kommunikationsentwicklung von KMUs und Einstiegs-Checklisten für die Entwicklung des persönlichen unternehmerischen Lebensstiles nach marktwärts.

SelbstunternehmerInnen, los geht’s

Heinz Mauch am 31. Juli 2008 um 16:39

Es ist soweit!

Die Checkliste Einführung (Grundlagen PG) und Strategie (PS) sind in erster Auflage alle aufgeschaltet. Wer will kann sich jetzt vertieft mit dem Prinzip des Selbstunternehmertums nach marktwärts beschäftigen…und sich gleich aktiv an der Verbesserung der Einzelnen Checklists versuchen.

Ich werde von Zeit zu Zeit updates machen und auf der Startseite unter Personen Praxis (PP) inputs und Hinweise platzieren, um die Arbeit am eigenen Unternehmertum zu unterstützen.

Selbstverständlich kann marktwärts für Kurzcoachings und Impulse angefragt werden. Honorierung auf Anfrage!

Doch zuerst mal los mit den Checklists, damit ein Coaching umso gezielter durchgeführt werden kann.

Viel Erfolg wünscht Heinz Mauch-Züger |Inhaber marktwärts | St. Gallen

Ambient Media

Heinz Mauch am 31. Januar 2008 um 16:40

Werbeclub Ost-CH, 30. Januar 2008: Roberto Ferrari von der propaganda Zürich AG erzählt von den Aktivitäten seines Unternehmens und vertieft damit das Verständnis des bei uns noch nicht so verbreiteten Begriffes “Ambient Media”. Promotion, Guerilla Marketing und Ambush Marketing haben mit Ambient Media eine akzeptable Benennung gefunden. Das Referat von Ferrari ist gespickt mit vielen Beispielen aus der Praxis und macht deutlich: hier tun sich neue Möglichkeiten auf. Zuwachsraten von 25% (2007) zeigen deutlich an, in welche Richtung sich die Budgets bewegen. “Below the line” gewinnt an Boden und wird zu einem ernsthaften Element im Marketingmix. Marken und Produkte dorthin bringen, wo die Leute sich aufhalten. Im immer stärker segmentierten Markt wird die zielgenaue Ansprache von “Ziel-” oder besser “Stilgruppen” zu einer lukrativen Möglichkeit passgenaue Angebote zu platzieren. Die Erfahrungen sind vorhanden und der Wunsch von Ferrari aus meiner eigenen Erfahrung verständlich: “Zieht uns so früh wie möglich bei, wir wissen, was machbar ist und was Sinn macht!” “Lasst uns für euch arbeiten!” Nach dem gestrigen Abend bin ich überzeugt, dass sich das lohnen kann – für alle Beteiligten!

Medienlandschaft Ostschweiz – Umbruch oder Aufbruch

Heinz Mauch am 16. August 2007 um 10:51

PROL und Werbeclub Ostschweiz
Nicht viel Neues war an diesem recht gut besuchten Anlass mitzunehmen. Nach wie vor stehen unternehmerische Prämissen (Lebrument) spannungsvoll inhaltlichen Anliegen (Spörri) gegenüber. Übergeordnet dann die Entwicklungen, von denen man heute noch nicht genau sagen kann, wie stark sie sich im Markt etablieren werden. Das Jammern über die “Fremdbestimmung” der St. Galler Presse von Zürich aus, entbehrte nicht eines gewissen unfreiwilligen? Humors. Schliesslich bestimmt ein St. Galler, was den “Berglern” in Chur in Sachen einheimische Tageszeitung vorgesetzt wird. Dass er dort wohnt, macht ihn noch lange nicht zum Einheimischen.
Fazit: Der Umbruch findet statt, dafür sorgen die neuen Technologien und die “kids”, die damit aufwachsen. Der Aufbruch kommt. Mit Stefan Milius engagiert sich “sur place” jemand unternehmerisch in Sachen neue Plattformen. Für mich hoffnungsvoll. Offen bleibt: Werden die Grossen diese jetzt noch kleinen Initiativen einfach schlucken oder entwickelt sich daraus eine eigenständige ostschweizerische Mediengrösse. Was nach wie vor für alle gilt: Ohne Anzeigen und damit ohne werbende Wirtschaft funktioniert auf die Länge keiner.
Gelernt: einmal mehr, die Ostschweiz ist keine Insel, jammern hilft nach wie vor nicht und zwischen Chur und Bodensee stecken genug findige Köpfe, die nicht nur aufbrechen sondern auch umbrechen können. Ermutigung ist gefragt. Politiker könnten sich hier profilieren.