Kennen Sie die Geschichte …

Heinz Mauch am 9. Dezember 2011 um 17:46

…von diesem Kleinunternehmer, der einen Werbebrief in seinem PC verfasste und ihn dann voller Stolz ausdruckte. Doch – oh je – da war noch ein Fehler in einem Wort. Unser Unternehmer liess sich davon nicht aus dem Konzept bringen und korrigierte das Wort auf seinem Ausdruck fein säuberlich. Dann druckte er den Brief nochmals aus und – Sie ahnen es – da war der Fehler wieder. Es war einfach ärgerlich. Unser Unternehmer verschob die Werbeaktion, kaufte Bücher über fehlerfreies Schreiben, besuchte Seminare, und perfektionierte seinen Korrekturstil. Ein halbes Jahr später druckte er den Brief wieder aus und – der Fehler war immer noch da. Alle Investitionen für die Katz. So ein Trottel, denken Sie jetzt vielleicht. Der sollte doch wissen, dass er einfach die Datei im Computer ändern muss und dann sind die Ausdrucke alle fehlerfrei in Ordnung. Seltsamerweise verhalten wir uns im praktischen Leben mit unseren gespeicherten Dateien im Kopf sehr oft genau so, wie der Unternehmer. Wir korrigieren aufwendig und erreichen am Ende doch nichts. Wir verwechseln Ursachen und Wirkungen und finden natürlich auch rasch immer Schuldige. Das muss nicht sein. Für Leute, die sich marktwärts bewegen, gibt es Möglichkeiten an den Ursachen zu arbeiten. Es ist nicht leicht – aber einfach.

Verändern

Heinz Mauch am 23. November 2011 um 10:44

marktwärts als persönliches Veränderungsprogramm basiert unter anderem wesentlich auf den Grundüberlegungen von HIRT und EKS. Beide Ansätze legen Wert auf Eigenaktivität verbunden mit dem disziplinierten Umgang mit sich selbst. Selbstrespekt als Basis für alles Weitere. Nicht simpler Aktivismus und stiere Technik, sondern zuversichtlicher und humorvoller Umgang mit sich selber und den Gegebenheiten der Lebenssituation bringen Perspektiven für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung des Unternehmens ICH. Wer in der Selbstbeschäftigung mit seiner Vergangenheit stecken bleibt, schafft keine Zukunft. Wer nur nach vorne schaut und von einem Projekt zum nächsten springt, baut auf Luft. Veränderung gelingt nur, wenn beide Teile ihren Platz finden. Die englische Sprache fasst diesen Umstand in einem Wort zusammen: “becoming”. Sei kommend, werde, entwickle dich, verändere dich und bleibe dabei du. Nicht einfach Change Management durch Äusserlichkeiten, sondern Change Management durch Seins- und damit Sinneswandel.

Mediencheck: Climate Engineering

Heinz Mauch am 12. September 2011 um 16:16

Zitat: Die Idee mit “Climate Engineering” das Klima technisch zu beeinflussen, ist problematisch. Der Mensch hat das Mass verloren und will Gott spielen. Fridolin Stäheli, Dozent Fachhochschule Nordwestschweiz, zitiert in focus, st. Galler Tagblatt 12. 09. 2011

marktwärts: Wie nur kommen wir immer wieder auf die Idee, dass der Mensch das Mass einmal gekannt hat? Die Geschichte des Menschen ist doch zu einem bedeutenden Teil die Erfahrung von Massüberschreitungen und der Aufarbeitung der damit verbundenen Konsequenzen. War in vergangenen Tagen die Religion ein Deutungsinstrument für Konsequenzen bei Massüberschreitungen, so sind wir heute daran, mit den Werkzeugen der Wissenschaft mehr und mehr Kriterien zu sammeln, die uns einen Massstab liefern sollen. Deutlich wird dabei zunehmend, dass sich die Komplexität extrem erhöht und unser gewonnenes Wissen von uns selber nicht mehr zu überschauen ist. Deutlich wir zunehmend auch, dass die mythische Überhöhung in anschaulichen Beispielgeschichten ein Weg ist, Sachverhalte in erfassbare Grössenordnungen zu giessen, um handlungsfähig zu bleiben. Der Mensch, der Gott spielt ist so alt, wie die Idee dieses Gottes. Wir haben gar keine andere Wahl als Grenzen zu überschreiten. Was wir jedoch mit diesen Erfahrungen machen, ist der entscheidende Punkt. Und genau hier reichen wissenschaftliche Erklärungen nicht mehr aus. Auch der “aufgeklärte” Mensch braucht Inhalte, die er konkret mit seinem Lebensvollzug verbinden kann. Wenn Katastrophen wie “Fukushima” nach ein paar Monaten einfach vergessen werden, zeigt sich, dass wir noch sehr weit von einem Massstab entfernt sind, der uns zeigen soll, was für die Menschheit richtig ist und was nicht.

Märkte sind Gespräche

Heinz Mauch am 6. Juli 2011 um 14:59

Heute nach langer Zeit mal wieder darüber gestolpert. Dabei gehört das Werk zu den Grundlagen der marktwärts-Idee.

Das Cluetrain Manifest. 95 Thesen aus dem Jahr 1999 – ein Überbleibsel aus der Boomzeit der “New Economy” Ach ja, da war ja dann der Crash. Genau, das war der vorletzte Crash von 01/02. Man schrieb und sprach von Gier. Mein Tipp: Mal wieder hineinschauen in die Thesen von 1999 und dabei vielleicht feststellen, dass an dieser “New Economie” nicht alles falsch war und dass einiges ziemlich genau erfasst wurde. Das Potential des Internets als Austauschplattform für Menschen, die auch Kunden sein können – nicht umgekehrt! Im Zeitalter von Social Media lohnt sich der Blick zurück allemal.

Neustart O222

Heinz Mauch am 3. März 2011 um 09:48

marktwärts ist umgezogen! Ab sofort gilt die Adresse Oberstrasse 222, 9014 St. Gallen, geändert hat auch die Faxnummer: NEU: +41 71 278 24 34! Der Rest bleibt konstant.

Mit marktwärts umgezogen ist die Bürogemeinschaft, die bereits an der Hechackerstrasse 12 die Räume geteilt hat. Wigasoft AG, Softwarehersteller für das Gesundheitswesen, Netspider GmbH, Spezialist für die Konzeption und Installation von Computernetzwerken, GoEast GmbH, Internetprovider mit interessanten Tools und Angeboten für KMUs, netz.werk GmbH, die Webpagemanufaktur mit der einmaligen Chip-Strategie zur Einbindung des Internetauftrittes in die Gesamtkommunikation. Neu dabei ist Incon Unternehmensberatung, Ansprechpartner für Unternehmenssimulation und spielerische Tools zur Optimierung Unternehmensalltages. Auf dem obersten Stock der Liegenschaft “Hechtacker” begegnen sich ganz verschiedene Welten und beeinflussen sich gegenseitig. O222 ist ein Mix der besonderen Art, anregend, aufregend, überraschend.

Die kleinste wirtschaftliche Einheit…

Heinz Mauch am 29. Oktober 2009 um 16:10

…ist der Mensch.

Ob angestellt oder selbständig, der Mensch ist nicht nur Wirtschaftsobjekt (Kunde, Zielgruppe) er ist vor allem Wirtschaftssubjekt. Das heisst, der Mensch verhält sich grundsätzlich so, dass es ihm nützt. Dieser Nutzen kann oberflächlich und vordergründig sein (Konsum, statusorientiert); er kann aber auch verdeckt und äusserst komplex sein (Engagement in Organisationen, Weltanschauung). In der Art zu Leben ist der Mensch grundlegend auf Vorgaben angewiesen. Ohne die entsprechenden materiellen und immateriellen Zuwendungen wird der neugeborene Mensch nicht lebensfähig.

marktwärts definiert den Menschen als Unternehmen, als entwicklungsfähige Organisation. Ob der Mensch die Optionen, die sich mit seiner Eigenart verbinden, wahrnimmt oder nicht, ist von vielen Faktoren abhängig. (Herkunft, Umfeld, Biografie).

Für marktwärts ist der Mensch dazu bestimmt, sein Leben zu führen. Das heisst, seine Verantwortung als Teil seiner Mitwelt wahrzunehmen. Diese “Lebensführung” ist ein lebenslanger Prozess, der auch mit der Pensionierung keineswegs aufhört.

marktwärts betrachtet alle Ebenen, mit denen sich der Mensch in seiner Lebensgestaltung auseinander setzen muss als Märkte. Ziel von marktwärts ist es, die Marktfähigkeit der Menschen zu trainieren und auf diese Weise die Lebensqualität zu steigern.

Das Herz schlägt, die Lunge atmet, das Hirn hirnt, der Magen verdaut, das ist Leben. Wer mehr will, muss bereit sein an sich zu arbeiten, muss bereit sein zu versagen, muss bereit sein zu lernen sein Leben lang. Wer so lebt, lebt marktwärts und manchmal sogar marktgerecht.

lernen

Heinz Mauch am 22. Oktober 2008 um 10:54

Focus St. Galler Tagblatt 21. Oktober 2008

“Lernen ist Beziehung” heisst es auf der ersten Seite zum “Focus-Bund”. Ein Lehrer erklärt, was in der Schule heute nicht optimal läuft. Wenn die Zeit für die Schülerinnen und Schüler immer mehr von administrativen Aufgaben ausgefüllt wird, wenn immer mehr Stoff in die Lehrpläne gequetscht wird, dann, so steht es geschrieben, kann die Schule ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen. Die Rückbesinnung auf die Elemente Lesen, Schreiben, Rechnen als tragende Elemente von Wissensbildung drängt sich auf.

Kommentar: Lernen ohne Beziehung gibt es nicht. Das gilt für jedes Lebensalter. Steht im Kindesalter die Beziehung zur Person, die das Wissen vermittelt, im Zentrum, so wird dieses Element später ergänzt um die Beziehung zum Thema, das mit dem gebotenen Wissen erschlossen wird. Doch auch dann bleibt die Person, welche dieses Wissen vermittelt zentral. Eine motivierte Primar- und Sekundarlehrkraft, ein motivierter Mittelschul- oder Berufsschullehrer, ein motivierter Dozent an der Hochschule, sie alle beeinflussen lernen. Und ganz am Anfang stehen die Eltern. Mit ihnen beginnt lernen. Erziehung und lernen sind dann deckungsgleich. Mit der Schule verschiebt sich der Akzent in Richtung Wissen. Immer noch bleibt der erzieherische Aspekt von lernen in den ersten Jahren wichtig. Eine Grundschule, die mit dem Lerngeschehen nicht erziehen will, verkennt die Bedingungen von Lernen.

Beziehungsloses Lernen schafft Müllhalden von Wissen und Menschen, die Mühe mit Beziehung haben. Ohne Beziehung entsteht keine Identifikation und ohne Identifikation keine Motivation. Unmotivierte Menschen lernen nicht gerne und übernehmen keine Verantwortung. Verantwortung ist ein Beziehungswort und Lernen ist ein Beziehungsgeschehen. So einfach ist das – oder?

Balance

Heinz Mauch am 22. Oktober 2008 um 10:23

Wir leben in einer Zeit, wo “systemische, kybernetische Sichtweisen” an Boden gewinnen. Das heisst, alle Elemente sind miteinander verbunden und beeinflussen sich. Der Umgang mit dem einzelnen Teil wirkt sich im Ganzen aus. Jedes Leben ist ein “kybernetisches System” das nach Ausgleich strebt. Wird der Ausgleich nicht erreicht, gibt es Regulative, die den Ausgleich schaffen sollen. Solche “Mechanismen” gibt es in jedem Leben. In der Lebens”führung” ist der bewusste Umgang mit ihnen entscheidend. Unser Körper und unser Geist verfügen “von Natur aus” über Werkzeuge, die den Ausgleich schaffen (Pulserhöhung, stärkerer Atem, Nervosität, Müdigkeit etc.. Das geschieht automatisch oder “unbewusst”. Auf der Ebene des Bewusstseins verschiebt sich das “Ausgleich schaffen” in den Bereich des”Handelns” und “Verhaltens” und wirkt so zurück auf “unbewusste” Vorgaben.

Diese Sichtweise ist uralt. Sogenannt “primitive” Gesellschaften basieren auf einem unmittelbaren Wissen, dass wir alle Teil von etwas “Umfassenderen” sind. “Religionen” sind Ausdruck dieses “Urwissens”. Im Verlauf der Menschheitsgeschichte hat sich viel Wissen zu diesem “Teil-nehmen”, Teil-sein”angesammelt. Basierend auf diesem Wissen haben sich Traditionen, Denkrichtungen und Kulturen entwickelt. Diese “Systeme” kennen ihren je eigenen Rhythmus. Wenn es ihnen nicht gelingt, sich auf veränderte Bedingungen einzustellen, verlieren sie an Einfluss und verschwinden mehr und mehr.

Life-Balance heisst, die Ausgangslage des “eigenen Systems” respektieren und lebenslang daran Arbeiten, dass dieses System aktions- und reaktionsfähig bleibt – in jeder Lebensphase. Im Austausch mit anderen Systemen (Mitmenschen) und dem Meta-System “Erde” geschieht der Lebensprozess. Dabei kann jede/jeder von den Erfahrungen anderer profitieren und immer wieder neue Aspekte entdecken, die dem “eigenen System” gut tun und ein gutes Lebensgefühl schaffen. Auch “altes Wissen” aus der Erfahrungs- und Reflektionsgeschichte der Menscheit gehört hier hin und trägt zur positiven Eigenentwicklung bei.

Balanciertes Leben zeichnet sich aus durch Lebensbejahung und Lernfreude, durch Offenheit und Neugierde, durch Selbstdisziplin und Humor. Lebens”führung” nach marktwärts meint nicht ein perfektes Leben, sondern ein bejahtes Leben, das auch mit Lust nein sagen kann.

marktwärts bietet

Heinz Mauch am 30. August 2008 um 12:22

marktwärts unterstützt KMUs in der Entwicklung und Umsetzung von Kommunikationsmassnahmen. Von der Erarbeitung der Grundlagen über die Strategie bis hin zu konkreten Massnahmen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Werbung ist marktwärts Ihr Partner für wirkungsvolle und zielgerichtete Kommunikation nach innen und aussen.

marktwärts übernimmt selbständig Teilbereiche innerhalb von Kommunikationsprojekten und fügt sich in bestehende Netzwerke ein. marktwärts selber verfügt im Bedarfsfall über ein Netzwerk von Spezialistinnen und Spezialisten für jeden Bereich der Kommunikation.

Das zweite Standbein von marktwärts sind Coachings unter dem Stichwort “Lebensführung” für den unternehmerischen Umgang mit Ihrem Leben.

Der Downloadbereich enthält Checklisten für die Kommunikationsentwicklung von KMUs und Einstiegs-Checklisten für die Entwicklung des persönlichen unternehmerischen Lebensstiles nach marktwärts.

SelbstunternehmerInnen, los geht’s

Heinz Mauch am 31. Juli 2008 um 16:39

Es ist soweit!

Die Checkliste Einführung (Grundlagen PG) und Strategie (PS) sind in erster Auflage alle aufgeschaltet. Wer will kann sich jetzt vertieft mit dem Prinzip des Selbstunternehmertums nach marktwärts beschäftigen…und sich gleich aktiv an der Verbesserung der Einzelnen Checklists versuchen.

Ich werde von Zeit zu Zeit updates machen und auf der Startseite unter Personen Praxis (PP) inputs und Hinweise platzieren, um die Arbeit am eigenen Unternehmertum zu unterstützen.

Selbstverständlich kann marktwärts für Kurzcoachings und Impulse angefragt werden. Honorierung auf Anfrage!

Doch zuerst mal los mit den Checklists, damit ein Coaching umso gezielter durchgeführt werden kann.

Viel Erfolg wünscht Heinz Mauch-Züger |Inhaber marktwärts | St. Gallen