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	<title>Kommentare für marktwärts</title>
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	<description>Unternehmen sind Persönlichkeiten – Persönlichkeiten sind Unternehmen</description>
	<lastBuildDate>Mon, 26 Mar 2012 20:57:03 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Mach dich n&#252;tzlich von Hagen Zimmermann</title>
		<link>http://www.marktwaerts.ch/2012/03/14/mach-dich-nutzlich/comment-page-1/#comment-46</link>
		<dc:creator>Hagen Zimmermann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 20:57:03 +0000</pubDate>
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		<description>Zweifellos wird mit dem Thema Arbeit ein wahre Kaskade soziokultureller, philosophischer und freilich auch &#246;konomischer Zusammenh&#228;nge ausgel&#246;st. Setzen wir also Mehrwert und Lohnarbeit (Marx) neben die ebenfalls im 19. Jahrhundet aufkeimende Diskussion um selbst- und fremdbestimmte Arbeit, sch&#228;len sich die Fragen um das Sein und letztlich um den schwer befrachteten Begriff von Freiheit heraus.
Die Gleichnisse um das-nicht-s&#228;hen-m&#252;ssen wirken zun&#228;chst barmherzig, aber entl&#228;sst uns die heilige Schrift wirklich aus der Verpflichtung zur Arbeit? Heisst es in monotheistischer Nomenklatur nicht, du sollst nicht Gott und Mammon gleichzeitig dienen? Also diene Gott, aber: Ora et labora, du S&#252;nder und auf zum n&#228;chtlichen Stundengebet bis in alle Ewigkeit. Der gro&#223;e Gasf&#246;rmige wird dich erhalten und dich ern&#228;hren notfalls die Armenspeisung.
Wer um die Nutzlosigkeit der Kunst gr&#252;ndelt, der findet Rehabilitation und Legitimierung im deutschen Idealismus: Kunst ist autonom und muss zweckfrei sein, um den Menschen auf einer h&#246;heren Ebene zu erbauen. Funktionalit&#228;t und Kunst schliessen sich aus. Schillers homo ludens, der spielende Mensch, findet nur &#252;ber die Kunst zur Freiheit. Diese Freiheit erhebt sich auch &#252;ber die N&#252;tzlichkeitserw&#228;gungen, denen sich die b&#252;rgerliche Gesellschaft verschrieben hat. Zweckrationalit&#228;t, die instrumentelle Vernunft mechanisiert die Gesellschaft und fr&#246;nt dem Diktat der N&#252;tzlichkeit. Pragmatisch denken, S&#228;rge schenken. Oder lieber mit Schillers Worten, die den Nutzen umschreiben als „das gro&#223;e Idol der Zeit, dem alle Kr&#228;fte fronen und alle Talente huldigen sollen“. Und welche Dinge sind Schiller nun wichtig? Die zweckfreien und direkt funktionslosen Dinge wie Liebe, Freundschaft, Religion und nat&#252;rlich die Kunst. Sie bewahrt den Menschen vor der Verst&#252;mmelung und Zersplitterung und verhindert, dass der Mensch nicht zum blo&#223;en Abdruck seiner T&#228;tigkeit degeneriert. Auf das Arbeitsleben gem&#252;nzt mag die Kunst in Gestalt von ipod oder Bildband die Symptome der modernen Industrie- und Leistungsgesellschaft zumindest ein wenig mildern. Es muss ja nicht immer gleich die Maltherapie sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zweifellos wird mit dem Thema Arbeit ein wahre Kaskade soziokultureller, philosophischer und freilich auch &#246;konomischer Zusammenh&#228;nge ausgel&#246;st. Setzen wir also Mehrwert und Lohnarbeit (Marx) neben die ebenfalls im 19. Jahrhundet aufkeimende Diskussion um selbst- und fremdbestimmte Arbeit, sch&#228;len sich die Fragen um das Sein und letztlich um den schwer befrachteten Begriff von Freiheit heraus.<br />
Die Gleichnisse um das-nicht-s&#228;hen-m&#252;ssen wirken zun&#228;chst barmherzig, aber entl&#228;sst uns die heilige Schrift wirklich aus der Verpflichtung zur Arbeit? Heisst es in monotheistischer Nomenklatur nicht, du sollst nicht Gott und Mammon gleichzeitig dienen? Also diene Gott, aber: Ora et labora, du S&#252;nder und auf zum n&#228;chtlichen Stundengebet bis in alle Ewigkeit. Der gro&#223;e Gasf&#246;rmige wird dich erhalten und dich ern&#228;hren notfalls die Armenspeisung.<br />
Wer um die Nutzlosigkeit der Kunst gr&#252;ndelt, der findet Rehabilitation und Legitimierung im deutschen Idealismus: Kunst ist autonom und muss zweckfrei sein, um den Menschen auf einer h&#246;heren Ebene zu erbauen. Funktionalit&#228;t und Kunst schliessen sich aus. Schillers homo ludens, der spielende Mensch, findet nur &#252;ber die Kunst zur Freiheit. Diese Freiheit erhebt sich auch &#252;ber die N&#252;tzlichkeitserw&#228;gungen, denen sich die b&#252;rgerliche Gesellschaft verschrieben hat. Zweckrationalit&#228;t, die instrumentelle Vernunft mechanisiert die Gesellschaft und fr&#246;nt dem Diktat der N&#252;tzlichkeit. Pragmatisch denken, S&#228;rge schenken. Oder lieber mit Schillers Worten, die den Nutzen umschreiben als „das gro&#223;e Idol der Zeit, dem alle Kr&#228;fte fronen und alle Talente huldigen sollen“. Und welche Dinge sind Schiller nun wichtig? Die zweckfreien und direkt funktionslosen Dinge wie Liebe, Freundschaft, Religion und nat&#252;rlich die Kunst. Sie bewahrt den Menschen vor der Verst&#252;mmelung und Zersplitterung und verhindert, dass der Mensch nicht zum blo&#223;en Abdruck seiner T&#228;tigkeit degeneriert. Auf das Arbeitsleben gem&#252;nzt mag die Kunst in Gestalt von ipod oder Bildband die Symptome der modernen Industrie- und Leistungsgesellschaft zumindest ein wenig mildern. Es muss ja nicht immer gleich die Maltherapie sein.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Angestellte haben es besser von Matthias Horber</title>
		<link>http://www.marktwaerts.ch/2012/03/05/angestellte-haben-es-besser/comment-page-1/#comment-41</link>
		<dc:creator>Matthias Horber</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 08:18:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.marktwaerts.ch/?p=191#comment-41</guid>
		<description>Hallo Heinz

ich habe den Artikel von Herr Praembock auch gelesen und mich etwas gewundert. Wie er ja schreibt, hatte er ganz kurz &#252;berlegt Selbst&#228;ndig zu werden und sich dann doch entschieden, seinen USB-Stick mit 40 gutsituierten Kunden zur Konkurrenz mitzunehmen, wo er notabene mit offenen Armen empfangen wurde. Kaum verwunderlich bei dem Portfolio, das er mitbrachte und das heute wohl die Grundlage f&#252;r sein &quot;sch&#246;nes Gehalt un den reichlichen Bonus&quot; ist, von derm er schreibt.
Dass aufgrund dieser &quot;Erfahrung&quot; Herr Praembock gleich ein Buch verfassen konnte, wo er die Selbst&#228;ndigwerdung von Arbeitslosen an den Pranger stellt, ist in meinen Augen mehr als fragw&#252;rdig. Viele Stellenlose m&#252;ssen sich zwangsl&#228;ufig &#252;berlegen, nachdem sie Monate lang erfolglos Bewerbungen versandt und Absagen erhalten haben, wie sie in Zukunft erwerbst&#228;tig sein k&#246;nnen. Und unter diesen Voraussetzungen ist der Schritt in die Selbst&#228;ndigkeit nicht geleitet von der Aussicht viel Freizeit und ein hohes Gehalt zu haben, sondern schlichtwegs ein Muss f&#252;r die weitere Existenz.
Dass auch Angestellte unternehmerisch denken sollten (m&#252;ssen) ist nicht von der Hand zu weisen. Aber nach der Lekt&#252;re von Herr Praemb&#246;cks Artikel w&#252;nschte ich ihm eigentlich, dass er die richtige Erfahrung als Arbeitsloser noch machen sollte und sich dabei die Selbst&#228;ndigkeit etwas l&#228;nger als nur &quot;ganz kurz&quot; &#252;berlegen m&#252;sste. Allerdings h&#228;tte er dann keine Zeit gehabt ein Buch &#252;ber dieses Thema zu schreiben. Denn an den Wochenenden m&#252;ssen wir Selbst&#228;ndigen ja meist f&#252;r unser Einkommen arbeiten...

Herzliche Gr&#252;sse
Matthias</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Heinz</p>
<p>ich habe den Artikel von Herr Praembock auch gelesen und mich etwas gewundert. Wie er ja schreibt, hatte er ganz kurz &#252;berlegt Selbst&#228;ndig zu werden und sich dann doch entschieden, seinen USB-Stick mit 40 gutsituierten Kunden zur Konkurrenz mitzunehmen, wo er notabene mit offenen Armen empfangen wurde. Kaum verwunderlich bei dem Portfolio, das er mitbrachte und das heute wohl die Grundlage f&#252;r sein &#8220;sch&#246;nes Gehalt un den reichlichen Bonus&#8221; ist, von derm er schreibt.<br />
Dass aufgrund dieser &#8220;Erfahrung&#8221; Herr Praembock gleich ein Buch verfassen konnte, wo er die Selbst&#228;ndigwerdung von Arbeitslosen an den Pranger stellt, ist in meinen Augen mehr als fragw&#252;rdig. Viele Stellenlose m&#252;ssen sich zwangsl&#228;ufig &#252;berlegen, nachdem sie Monate lang erfolglos Bewerbungen versandt und Absagen erhalten haben, wie sie in Zukunft erwerbst&#228;tig sein k&#246;nnen. Und unter diesen Voraussetzungen ist der Schritt in die Selbst&#228;ndigkeit nicht geleitet von der Aussicht viel Freizeit und ein hohes Gehalt zu haben, sondern schlichtwegs ein Muss f&#252;r die weitere Existenz.<br />
Dass auch Angestellte unternehmerisch denken sollten (m&#252;ssen) ist nicht von der Hand zu weisen. Aber nach der Lekt&#252;re von Herr Praemb&#246;cks Artikel w&#252;nschte ich ihm eigentlich, dass er die richtige Erfahrung als Arbeitsloser noch machen sollte und sich dabei die Selbst&#228;ndigkeit etwas l&#228;nger als nur &#8220;ganz kurz&#8221; &#252;berlegen m&#252;sste. Allerdings h&#228;tte er dann keine Zeit gehabt ein Buch &#252;ber dieses Thema zu schreiben. Denn an den Wochenenden m&#252;ssen wir Selbst&#228;ndigen ja meist f&#252;r unser Einkommen arbeiten&#8230;</p>
<p>Herzliche Gr&#252;sse<br />
Matthias</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Social Media und Gewerbe von Hans-Dieter Zimmermann</title>
		<link>http://www.marktwaerts.ch/2012/02/23/social-media-und-gewerbe/comment-page-1/#comment-36</link>
		<dc:creator>Hans-Dieter Zimmermann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 16:01:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.marktwaerts.ch/?p=179#comment-36</guid>
		<description>Vielen Dank f&#252;r das sch&#246;ne Feedback und die perfekt gelungene Rekapitulation!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank f&#252;r das sch&#246;ne Feedback und die perfekt gelungene Rekapitulation!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ambient Media von André Schirmer</title>
		<link>http://www.marktwaerts.ch/2008/01/31/ambient-media/comment-page-1/#comment-13</link>
		<dc:creator>André Schirmer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 18:32:56 +0000</pubDate>
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		<description>Ausf&#252;hrliche Informationen zum Thema Ambient Media finden Sie auch auf dem Ambient Media Portal www.allambient.de!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ausf&#252;hrliche Informationen zum Thema Ambient Media finden Sie auch auf dem Ambient Media Portal <a href="http://www.allambient.de" rel="nofollow"></a><a href='http://www.allambient.de'>http://www.allambient.de</a>!</p>
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